Werkstattgeschichten
und allerlei wichtiges für Hobbyelektroniker/innen
1960-1967 im Alter von zehn Jahren begann ich mit Radios und "elektrischem" zu basteln. - ja ich weis was manche jetzt denken... Hochspannung... Lebensgefahr etc. ...aber ich war immer extrem vorsichtig... und mein lieber Nachbar der El-Ingenieur baute mir einen Trenn-Trafo für meine Werkstatt weil er nicht wollte dass mir was passiert. Diesen hatte ich dann immer vorgeschaltet bei allen Reparaturen an Radio und Fernsehgeräten. Auch später reparierte ich Unmengen RTV Geräte ...jedoch hatte ich in über vierzig Jahren nie eine Verletzung durch meine Arbeit mit Elektronik.
Habe schon ab dem 15. Lebensjahr jede Menge Radios und Röhrenfernseher repariert, da gab es noch viele "echt gefährliche Allstrom" Geräte an deren Chassis und allen möglichen Leitungen Netzspannung vorhanden war... da ging ohne Netztrennung nichts.
Sicherheits- und Schutz-Vorschriften sind beim Arbeiten mit Röhrengeräten ernst zu nehmen ...wenn nicht kanns wirklich gefährlich werden ---
Vieles habe ich mir als Autodidakt aus Büchern und vielen Experimenten selber beigebracht.
Dann war da noch der eben erwähnte freundliche Nachbar, von Beruf Elektronik Ingenieur und Swissair Pilot. Er hatte keine Kinder und behndelte mich als wäre ich sein Sohn. Er war mir in meiner Jugend bei meinem Hobby Elektronik in allem was ich lernen wollte eine grosse Hilfe.
Hier gezeigte Bilder stammen aus meiner ehemaligen Audio Video Radio TV Sammlung ...und aus meiner früheren Produktion verschiedener Musikgeräte (Marke Elacord).
1966-1969 lernte ich Porzellanmalerei, Schriftenmalerei, Siebdruck, Werbegrafik und Grafikdesign. ( im Grunde war das nicht mein Wunschberuf... aber von Mutter eingefädelt, weil diese Firma "damals 1966" am meisten Lehrlingsgehalt bezahlte.)
Alles lief gut, Lehrabschluss als zweitbester war auch OK... aber eben nicht das was ich ewig machen wollte. Drei Monate später begann ich in einer grossen Radio TV Firma meine zweite Ausbildung zum RTV Techniker. Weitere Kurse danach und dauerndes Sebststudium als Elektroniker befähigten mich eigene Geräte zu produzieren. Mein Ziel war... Gitarren-Verstärker etc. zu konstruieren. 1968 kreierte ich den Namen ELACORD für meine zukünftigen Musikgeräte. 1969 begann ich mit der Entwicklung von Musikverstärkern und Echogeräten. Ab 1971 trugen alle meine Geräte den Namen Elacord.
Alles wurde bis 1992 nach Jugoslawien exportiert, dann tobte dort mehrere Jahre Bürgerkrieg.... und von einem Tag auf den anderen brachen meine Geschäftsbeziehungen ab. Mein Freund und Vermittler Miroslav aus Montenegro wurde 1992 im Chaos des Krieges „versehentlich“ erschossen... als er nachts um 23.00h in seiner Heimatstadt eintraf. Es herrschte Ausgangssperre, aber er wusste das nicht. – der Traum war ausgeträumt. - Nun widmete ich mich mehrheitlich Reparaturen an TV Geräten und Wartung von elektronischen Orgeln und allerlei anderen Geräten.
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kurz was zum Thema Sicherheits-Trenn-Transformator.
bei Rep. und Restauration alter Röhrengeräte
Dazu gibt es in manchen Foren einwandfreie Ratschläge aber ebenso viele problematische Meinungen.
egal wer wie was wo... Vorsichtig... In alten Röhrengeräten ( Radio, TV, etc. ) sind mehrere Tausend Volt Hochspannungen vorhanden, bei Röhren Fernsehern über 20'000 Volt. ...bei Berührung...absolute Lebensgefahr... auch bei Geräten die kürzlich oder lägst ausgeschaltet wurden besteht durch nicht entladene Elkos Stromschlag Gefahr !!!
... aber oft muss an alten Geräten "unter Spannung" gearbeitet werden.
Verwenden Sie deshalb zu Ihrer Sicherheit immer einen Trenn-Transformator
an dem das zu reparierende Gerät angeschlossen wird.
( Bitte beachten: Spartrafos und Variac sind keine Trenn-Trafos. )
Es gibt im Handel jedoch schon auch echte Professionelle Trenn-Regel-Trafos.
Achtung: am Trenn-Trafo darf immer nur 1 Gerät angeschlossen werden !
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etwas kritisch sind... DE Schuko Steckdose + Steckerleiste in Verbindung mit Euro Stecker,
die Verbindung der beiden kann Brände verursachen.
Warum ? ...Schuko Stecker und Steckdosen haben Kontakte mit 5mm Durchmesser...
der Eurostecker hat Kontakte mit 4mm Durchmesser.
eine feste Verbindung ist nicht gewährleistet !
es ist allgemein bekannt dass schlechte Kontakte heiss werden, Kabel schmelzen etc.
als Fachmann frage ich...
weshalb ausgewiesene Fachleute einen Stecker zulassen dessen Kontakte gar nicht zur Landesüblichen Schuko Steckdose passen ?.
Zudem ist es nicht ideal...
wenn der Stecker mal so oder mal so eingesteckt werden kann...
weil man dadurch die Spannung führende Phase mit dem Neutralleiter verbindet....
der seinerseits auch mit Erde verbunden ist ?
Ich schreibe dies auf Grund etlicher negativer Erfahrungen meiner ehemaligen Kunden mit... Eurostecker in Schuko-Steckeleiste
...habe mehr als eine Hand voll verbrannte Stecker, geschmolzene Steckerleisten, verbrannte Kabel, und angesengte Gardinen erlebt.
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Die Italiener machen es anders
Hier gibt es zwei unterschiedliche Stecker... aber für beide nur eine Steckdose
und Kabelkupplung ( 16 Ampère ) mit Doppelkontakt.
egal welchen Stecker man einsteckt jeder passt genau und sitzt fest.
Das einzige was auch hier nicht ideal ist
dass man je nachdem wie man den Stecker einsteckt
L= Phase und N= Neutralleiten vertauschen kann.
den kleinen Stecker mit 4mm Stiften belastbar 10 Ampère für "normale" Haushaltgeräte...
den grossen mit 5mm Stiften mit 16 Ampère belastbar, für Grossgeräte etc.
Bilder... zum vergrössern anklicken.
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Hier kann nichts verwechselt werden.
Durch diese Anordnung der Kontakte ist gewährleistet dass die Strom führende
PHASE immer mit PHASE verbunden ist... und der N=Neutralleiter immer mit N.
Probleme vermeiden
die einfache Lösung
Hier in der Schweiz einfach nur unsere genormten Stecker und Steckerleisten verwenden. In jedem Elektromarkt gibt es perfekte Adapter mit denen man aus dem Schuko-Stecker einen CH-Stecker macht. fertig!
Bilder nebenan
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verwendet man jedoch den 2-Pol Eurostecker
kann auch hier Phase mit Neutralleiter vertauscht werden
Warum das wichtig sein kann...?
Erklärung folgt in Kürze
... guck bald wieder mal rein...